Kommunikation sichert Unternehmen

Wenn es mal schief läuft, dann richtig.
Dieses Gesetz kennen wir in der Kommunikation und besonders in der Krisenkommunikation recht genau. Deshalb wird jeder halbwegs seriös und umsichtig arbeitende Kommunikations-Berater seinem Kunden einen Krisenplan empfehlen, einen Krisen-Workshop machen und die wirklich üblen Szenarien für die Kommunikation, sprich Öffentlichkeitsarbeit, durchspielen. Idealer Weise entstehen dabei kommunikative Handlungsweisen, Ansprechpartner und ggf., sogar Sprachregelungen, die festgelegt werden.
Auf dem Infotag für Unternehmensnachfolge der Handelskammer Hamburg wurde der Gedanke noch etwas weiter getrieben: Der Notfall-Koffer der IHK bietet sogar eine kostenfreie Checkliste an, quasi ein personalisierter Krisenplan. Er beinhaltet alle notwendigen Informationen für den Fall, dass der Unternehmenslenker oder die Lenkerin plötzlich und unerwartet handlungsunfähig wird. Und ergänzt damit das Krisenszenario, welches wir aus der PR kennen. Eine zentrale Fragestellung darin lautet beispielsweise, wer darf in welchem Rahmen was entscheiden, bis zu welchem Punkt sind einzelne Personen handlungsfähig und welche Szenarien sind ausgeschlossen oder bedürfen weiterreichender Absprachen? Ganz praktisch: wo sind die elementaren Dokumente, Vollmachten, Schlüssel und Passwörter hinterlegt?
Verantwortlich handelnde Unternehmer haben natürlich einen Krisenplan und auch einen Notfall-Koffer. Allen anderen sei ein ernsthaftes Gespräch mit ihren Beratern, Coaches und/oder Juristen empfohlen. Dringend.

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