Chancen vertan und schön um den heißen Brei geredet

Das Jahresgespräch schon gehabt?

/// Gleich zur Umfrage — und zum Champagner

Und, erfolgreich aus dem Gespräch mit den Chef oder Vorgesetzten gegangen? Oder wieder nichts außer heißer Luft? Ob nun aus der Angst, nicht zu viel fordern zu wollen, selbst ein schlechtes Feedback zu bekommen oder die Unsicherheit des Marktes im Nacken zu spüren, Mitarbeiter und Vorgesetzte lassen häufig die Chancen eines offenen Feedbackgespräches und damit einer Wachstumsstrategie für den Mitarbeiter und das Unternehmen verpuffen. Häufig steht im ersten Quartal das Gespräch der Qual an. Und auch wenn „97 Prozent der Personalverantwortlichen Mitarbeitergespräche durchaus für ein sinnvolles Management-Werkzeug halten. Sagten jedoch 84 Prozent der Befragten einer Studie des Management Institute SECS auch, dass der Austausch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern „mangelhaft und dürftig“ sei“, so der Weblog Karrierebibel (oder hier) der in den beiden letzen Jahren zum Jahresende mit einem Artikel zum Thema aufwartet.

Doch während Personalverantwortliche Ihre Gespräche meist strategisch vorbereiten, denn sie müssen darüber reporten oder es ist ggf. sogar ihr eigenes Unternehmen, gehen Mitarbeiter sehr oft mit einem vagen Ziel und flauem Gefühl in dieses Meeting. Im vergangenen Dezember berichtete die Süddeutsche (SZ) eben von dem Ungleichgewicht sowie den vergebenen Chancen. Auch CIO und die Wirtschaftswoche haben das Thema aufgegriffen, wissen um die Defizite der Gespräche und Gesprächsführung und empfehlen zum Teil standardisierte Fragebögen, um Transparenz in die Feedbacks zu geben. Ob man als Angestellter darauf warten sollte bleibt zu bezweifeln.

In wenigen Coaching Sitzungen lässt sich effizient ein solche Gespräch vorbereiten. Der große Vorteil liegt darin, dass der Coach als neutraler Sparringspartner strukturiert die positiven Aspekte herausarbeitet, die Gesprächsführung für das Meeting überprüft und die Schwächen oder die vermeintlichen Defizite hinterfragt. Allein die »Generalprobe« mit einem unvoreingenommenen aber positiv und wertschätzend schauenden Coach als gegenüber ist eine große Hilfestellung. Die Möglichkeiten eines Coachings sind dabei sehr vielfältig. So kann zur Vorbereitung ein Gesprächsleitfaden, den es in vielen Unternehmen bereits gibt, erarbeitet oder durchgegangen werden. Auch eine eigene Bilanz kann mit dem Coach zusammen erstellt werden oder das Gespräch einmal nachgestellt und geprobt werden, so dass die Präsentation der Argumente eingeübt wird. Der Vorteil eines Coaches gegenüber dem eigenen Partner am Küchentisch, der besten Freundin im Café oder gar dem besten Freund in der Kneipe liegen auf der Hand: Eine professionelle Ausbildung, uneingeschränkter Fokus auf die erfolgreiche Zielerreichung und unzählige Möglichkeiten den Klienten für seine Aufgabe nachhaltig zu stärken.

Wir starten hier (unten) und über das Online-Netzwerk Xing eine Umfrage und wollen wissen, wie Sie Angestellte auf Ihre Jahresgespräche oder Feedbackgespräche vorbereiten.

Unter den Teilnehmern der Umfrage verlosen* wir eine (1,5 l) Magnumflasche Champagner, damit das nächste, erfolgreiche Gespräch gebührend gefeiert werden kann. Die Auswertung und mehr hierzu in Kürze.

 

*Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Social Media 4 KMU

Facebook? Müssen wir da auch hin?

Zwar spricht jeder über Social Media, doch worum es dabei geht, worin die Vorteile liegen und warum Social Media für viele kleine und mittelständische Unternehmen lohnenswert ist, kann kaum jemand beantworten. Auf viele Fragen und ein anscheinend riesiges Informationsbedürfnis hat jsk einen Präsentation erarbeitet und Beispiele speziell für den Mittelstand zusammengestellt. Social Media kann eine große Chance darstellen, mit Kunden, Mitarbeiteren und anderen Zielgruppen in Kontakt zu treten, bzw. den Kontakt zu halten. Trotzdem ist es mit der Einrichtung einer Facebook-Seite nicht getan.

Am 13. März lud mich FAIRMASTER konzept ein, den Kunden und Freunden des Hauses etwas mehr über die Möglichkeiten zu erzählen, die Social Media bietet?
Vielen Dank für die Gelegenheit, meien Ideen zu teilen und die entspannte und interessierte Runde.

PS: Nicht, dass wir die Experten sind, die Ihre Facebook-Seite erstellen, aber wir wissen, welche Social Media Kanäle zu Ihnen passen und welche Sie sich sparen können!

Sie möchten auch mehr über die Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Ihrem Unternehmen und in Ihrer Kommunikation wissen? Sprechen Sie mich an, ich freue mich auf Ihren Anruf.

Work hard, harder, hardest

arte zeigte am 6. März erstmalig den Beitrag „Work hard – Play hard“, der die schöne neue Arbeitswelt beleuchtet. Eine neue Architektur, Raum- und Zeiteinteilung, kooperatives statt konfrontatives Management und viele vermeintlich positive Errungenschaften des Arbeiten im 21. Jahrhundert suchen nach der optimalen Nutzung der Ressource Mensch.

Und auch wenn es im unternehmerischen Sinne sinnvoll und logisch ist, sich auf die Mitarbeiter zu konzentrieren, auf ihre Belange und Wünsche einzugehen, so bleibt ein stylischer und designter unangenehmer Nachgeschmack. Denn die neue Konzepte wie die non-territorialen Office Spaces, die in dem Beitrag ebenso vorgestellt werden wie Open Spaces verfolgen sehr anschaulich den Zweck, den zukunftsfähigen und produktiven Mitarbeiter so hochleistungstauglich wie möglich zu tunen und seine totale Einsatzbereitschaft abzurufen.

Ist das den schlimm oder gar böse gemeint? Nein. Das Streben nach Gewinnmaximierung ist nun eimal bei der Ressource Mensch angekommen, die besonders in den europäischen Ländern schwindet – Stichwort Demografie. Folglich ist es nur konsequent, dass sich moderne Unternehmen um die Optimierung des Betriebes durch die Optimierung der Mitarbeiter kümmern. Dass dabei die Grenzen zwischen Arbeit, Freizeit und Lifestyle verschwimmen, um Arbeit attraktiver zu machen oder vielleicht auch nur wirken zu lassen, ist wenig verwerflich.

Der Beitrag gibt sehr anschaulich Einblick in die neuen Formen der Auswahl, Motivation und des Training der Mitarbeiter von morgen. Denn multinationale Konzerne haben längst erkannt, dass der Erfolg eines Unternehmens von der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft ihrer Mitarbeiter abhängt.

Ob diese hohe Tempo, Einsatzbereitschaft, Flexibilität und dauernde Leistungsbereitschaft folgenlos bleiben ist nicht mehr fraglich. Doch der Film zeigt nicht, in welchen Formen die Unternehmen das „play hard“ erfüllen. Wort Burn-out kommt im Film nicht vor. Im wahren Leben schon. Aber das scheint dem Konzept des Beitrags geschuldet zu sein, der durchaus sehenswert und gut gemacht ist. Modern, schnell, hard. Vielleicht so, wie die Arbeitswelt, die er skizziert.